Wir sind eine autofreudige Nation, 83% der Kanadier besitzen oder leasen ein Auto. Kanada ist ein riesiges Land, in dem die Menschen und die Infrastruktur über das ganze Land verstreut sind. Einige von ihnen müssen mindestens ein paar Stunden fahren, um den nächsten Supermarkt zu erreichen. Sie sind auch wenig auf den öffentlichen Nahverkehr angewiesen, da dieser ein "unterversorgt, mit unregelmäßigen, teuren und manchmal unsicheren Transportmöglichkeiten("NFU").

Für ältere Menschen, Studenten und Geringverdiener war Greyhound das tägliche Transportmittel für Reisen innerhalb und zwischen den Städten. Aufgrund von COVID-19, Windhund geriet unter starken finanziellen Druck und stellte daraufhin den Flugbetrieb auf allen kanadischen Strecken ein. Ohne den Greyhound-Service leiden die Kanadier heute unter der Unzulänglichkeit des nationalen Verkehrssystems.

In Ontario, gibt es eine auch eine große Verkehrslücke. Ontario verfügt zwar über "Go Transit", das den Großraum Toronto und Hamilton miteinander verbindet, aber es gibt noch viele verstreute kleinere Städte im Landesinneren. So gibt es beispielsweise keine direkte Busverbindung zwischen Brantwood und Guelph. Um zwischen den beiden Städten zu reisen, muss man 4 bis 5 verschiedene Busse nehmen, die fast 4 Stunden brauchen, und dabei Burlington und Mississauga durchqueren. Ohne ein bequemes Transportsystem kann das Reisen mit dem Bus sehr zeitaufwändig und kostspielig sein.

Carla Johnson, Kandidatin der Grünen für Cambridge, und Mike Schreiner, Vorsitzender der Grünen Partei in der Provinz, gaben am Dienstag am Ainslie Street Terminal in Galt den Plan der Partei bekannt, den interregionalen Nahverkehr in der Region Waterloo und im Wellington County zu unterstützen. Doug Coxson/CambridgeToday.ca

Am 8. Februar 2022 verkündete Mike Schreiner, MPP für Guelph und Vorsitzender der "Grünen Partei von Ontario", dass den Plan seiner Partei für das regionale Verkehrssystem Ontarios für das Grand River Watershed-Gebiet, der die Einrichtung von Haltestellen in Cambridge vorsieht, um den Verkehr zwischen Guelph und Brantford zu erleichtern. Mit diesem Plan können die Einwohner weiterhin bequem in kürzerer Zeit zwischen verschiedenen Gebieten und Städten pendeln. zu einem erschwinglichen Preis.

Carla Johnson, Kandidatin der Grünen Partei von Cambridge, kommentierte, dass sie hört jeden Tag, wie sich die Einheimischen über die Unannehmlichkeiten des Verkehrssystems beschweren. Den Einwohnern von Cambridge mangelt es an Transportmöglichkeiten, da Cambridge ist die einzige Stadt in Ontario mit mehr als 100.000 Einwohnern, in der es keinen Schienenpersonenverkehr gibt. Johnson sagte auch: "In dieser Region werden bis 2030 voraussichtlich über 1 Million Menschen leben. Dennoch gibt es keine erschwingliche und effiziente Möglichkeit, zwischen Cambridge, Guelph, Kitchener-Waterloo und Brantford zu pendeln".

Eine bessere regionale Verkehrsplanung ist für die Bewohner des Grand River Watershed-Gebietes heute absolut notwendig, insbesondere eine "erschwinglich und zugänglich" ein. Ein gut ausgebautes Verkehrssystem kann nicht nur den Bewohnern Vorteile bringen, sondern auch eine lebenswertere, nachhaltigere und gesündere Stadt schaffen und den Klimawandel abmildern.

Die Verbesserung regionaler Verkehrssysteme ist immer ein großes Projekt für Städte. Bau dieser Projekte Kosten erhebliche Mengen an Geld und Zeit, und manchmal neigen Regierungen dazu, den Vorschlag zu ignorieren und ihm eine geringere Priorität einzuräumen.

Die Grünen in Ontario haben jedoch erklärt, dass sie Pläne für ein regionales Verkehrssystem im Grand River Watershed und in Ontario entwickeln werden, die bis zum Ende der Legislaturperiode umgesetzt werden sollen:

Alysha Leung

Alysha ist Studentin im letzten Jahr ihres Studiums an der University of British Columbia. Geboren und aufgewachsen in Hongkong, zog sie nach Kanada, um einen BA in Internationalen Beziehungen mit dem Nebenfach Geografie (Umwelt und Nachhaltigkeit) zu absolvieren. Alysha hat ein starkes Interesse an globalen Themen, Umweltpolitik und ESG. In naher Zukunft möchte sie einen Master-Abschluss in Stadtplanung machen, um eine nachhaltige und grünere Welt für künftige Generationen zu schaffen.

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